Schreibregeln und was darüber im Redaktionsleitfaden stehen sollte

Das Hamburger Verständlichkeitsmodell liesse sich auf die Kernforderung reduzieren: „Schreibe kurz, einfach, strukturiert, einprägsam und anregend, dann wird dein Leser dich verstehen.“ Wird er dann aber auch handeln?


Passiv in Handlungsanleitungen soll vermieden werden. Der einfache Infinitiv ist die ideale Form für die Handlungsaufforderung. Stimmt das immer? Und wer hat schon mal geprüft, ob das stimmt?

Es sind noch viele andere Dinge, die uns die (oft selbst ernannten) „Sprachmeister“ so vorgeben. Haben die „Sprachmeister“ recht? Was bringen Schreibregeln? Warum brauchen wir sie? Und wenn ich mich für Schreibregeln entschieden habe, wie schaffe ich es, dass sich dann auch alle Autoren daran halten?

Peter Oehmig hat sich auch abseits von den wissenschaftlichen Pfaden nach Schreibregeln umgeschaut, die sich im Alltag der Technischen Redaktion umsetzen lassen, die wirtschaftliche Vorteile bringen und sich automatisch oder manuell nachprüfen lassen.

Die tekom-Leitlinie „Regelbasiertes Schreiben“, die Kriterienliste des tekom-Arbeitskreises Textqualität, die „Regeln für leichte Sprache“ der Lebenshilfe und die Schreibregeln im Heidelberg-Redaktionsleitfaden werden vorgestellt und laden zur Diskussion ein.

Mitbringen sollten Sie: Gute Laune, Diskussionsfreude und etwa 2,5 Stunden Zeit. Wer selbst auch schon Schreibregeln erstellt hat, bitte mitbringen, wir werden sie dann in der Runde auf den Prüfstand stellen.



Vortragsfolien sind hier für angemeldete Mitglieder verfügbar.



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