2019-12-01: Rückblick – Besuch des Usability Labors der ZHAW

Unter der Rubrik "Usability" oder "Benutzerfreundlichkeit" in der Technischen Dokumentation haben wir in den vergangenen Monaten ein paar Feierabendgespräche organisiert. An zwei Abenden hatten wir die Möglichkeit, unter der Leitung von Martin Schuler, ZHAW, in kleinen Gruppen das Usability Labor der ZHAW zu besichtigen und das "Eye-Tracking-System" genauer kennenzulernen.

Diese Feierabendgespräche sind auf viel Zustimmung gestossen und waren sehr schnell ausgebucht. Auf Grund der hohen Nachfrage planen wir eine Wiederholung

Lesen Sie hier zwei Mitgliederstimmen.

"Usability Testing und Eye-Tracking - bekannte Begriffe und doch relativ fremd. Im Usability-Labor an der ZHAW in Winterthur wurden diese von Martin Schuler sehr anschaulich und aus der Praxis erklärt und demonstriert.
Die angeregte Diskussion ergab viele Anregungen und Bezüge zum eigenen beruflichen Alltag. Interessanter Einblick in dieses Fachgebiet - tolle Weiterbildungsveranstaltung - angenehmer kollegialer Austausch beim Apero."
Peter Lutz, LUTZdocu


"Im Rahmen der Veranstaltung «Usability-Labor: Benutzerfreundliche Technische Informationen dank Eye-Tracking», an der ZHAW in Winterthur, am 30. Oktober 2019, wurde 10 interessierten Mitgliedern des Verbands Tecom Schweiz der Blick hinter die Kulissen gewährt.

Die Technikkommunikation ist bei der ZHAW im Departement Angewandte Linguistik integriert. In diesem Bereich arbeiten je nach Projektstand zwischen 2 bis 7 Personen. Studenten entsprechender Bachelor- und Masterarbeiten können hier von einem gewissen Support profitieren.

Der Leiter des integrierten Usability-Labors, Martin Schuler, übernahm den Lead dieser interessanten Veranstaltung und ebenfalls bei den nachfolgenden «Live-Demos». Als Profi beschäftigt er sich seit rund 8 Jahren unter anderem in den Bereichen Usability-Testing und Eye-Tracking. Des Weiteren betreut er nebst internen Dozentenaufträgen auch Forschungs- und Dienstleistungsprojekte und trägt seit 4 Jahren die Führungsverantwortung der Abteilung. 

Wir Teilnehmende profitierten von einer umfassenden Einführung in das hoch interessante Gebiet des Labors. Rasch lernten wir die technische Infrastruktur kennen und wurden instruiert, wie ein Usability-Test abläuft.

In einem ersten Praxislauf übernahm eine Teilnehmerin des Anlasses den User-Sitzplatz. Dieser befindet sich (ähnlich wie in Verhören aus Kriminalfilmen bekannt) hinter nicht sichtbarem Spiegelglas in einem separaten Raum. Installierte Kameraobjekte werden eingesetzt, um das Eye-Tracking der Testperson wahrzunehmen und aufzuzeichnen.

Im direkt angrenzenden Raum, welcher durch «rückseitig»-installiertes, sichtbares Spiegelglas unterteilt ist, führt der Operator mittels akustischer Hilfe die Testperson durch den Prozess. Dabei wird die Testperson visuell «live» wahrgenommen. Durch verschieden installierte Terminals in diesem Raum kann die «Journey» der Testperson live mitverfolgt werden. 

Ein zweiter Proband versuchte nach Anleitung des Operators verschiedene Objekte der ZHAW-Website aufzufinden. Dies wiederum live verfolgt von der interessierten Zuschauerschaft im angrenzenden Raum.

Martin Schuler erzählte uns danach viele interessante Beispiele und Praxisfälle über Technologie, Anwendungen, Methodik und Projekte des Labors. Es entstand ein angenehmer Diskussionsrahmen innerhalb der «Community» und die Zeit verflog «im Nu».

Beim Apéro fanden viele spannende Gespräche statt und die Gastfreundschaft mit hauseigenem Restaurant und auserlesenen Snacks wurde hoch geschätzt."

Text Rolf Eicher, JobTalente GmbH


Fotos © Patrick Frischknecht



Fotos © Patrick Frischknecht

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